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Arbeitsgruppe Bodenbelastungen


Die Arbeitsgruppe Bodenbelastungen hat regelmäßig getagt und dabei die an sie gestellten Anfragen aus Vereinen, von einzelnen Pächtern, aber auch aus den Bezirksämtern bearbeitet. So konnten Rücksprachen mit einzelnen Bezirksverbänden und Vereinen, aber auch eine Nachfrage eines Pächters aus einer Spandauer Anlage zum Umgang mit bestehenden Schadstoffen zur Zufriedenheit geklärt werden.

Mit den zuständigen Ämtern in den Bezirken Pankow und Reinickendorf konnten Arbeitsergebnisse beraten und erforderliche Stellungnahmen abgegeben werden.

Ein Schwerpunkt der Arbeit der Arbeitsgruppe lag im Jahre 2005 auf der Vorbereitung und Durchführung des Forums Bodenbelastungen im Rahmen der IGW 2005. Hier konnten unter Mitwirkung von Stadträten aus drei Bezirken sowohl den Vertretern der Kleingärtner als auch der Ämter aus zahlreichen Bezirken Berlins Möglichkeiten aufgezeigt und Beispiele dargestellt werden, die den Erhalt der kleingärtnersichen Nutzung trotz festgestellter Kontaminationen – bis hin zu erfolgreichen Sanierungen – als eine jederzeit machbare Lösung auszuweisen.

Auf Bitte des Umweltsamtes des Bezirkes Pankow fand eine Gesprächsrunde mit den Vorsitzenden der Bezirksverbände Pankow und Weißensee, der Arbeitsgruppe Bodenbelastungen des Landesverbandes sowie Vertretern verschiedener Ämter des Bezirksamtes zur Problematik Bodenbelastungen auf Kleingartenflächen statt. In dieser Beratung wurden aktuelle Ergebnisse diskutiert sowie Festlegungen zur zukünftigen Zusammenarbeit getroffen.

Der zweite Schwerpunkt der Arbeitsgruppe konzentrierte sich insbesondere auf die Bereiche Beratung sowie Schulungen. So konnten die Ergebnisse der Arbeitsgruppe auf zentralen Schulungen des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde und auch in Schulungen des Landesverbandes an verschiedene Bereiche des Kleingartenwesens herangetragen werden. Unter der Überschrift „Gärtnern trotz Bodenbelastungen“ werden Ergebnisse der Arbeit der Arbeitsgruppe in die Ausbildung neuer Fachberater des Landesverbandes Berlin mit einbezogen. Auch in Veranstaltungen der Humboldt-Universität zu Berlin konnten Arbeitsergebnisse der Arbeitsgruppe des Landesverbandes vorgetragen und zur Diskussion gestellt werden.

Durch die Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Bodenbelastungen des Bundesverbandes werden Erkenntnisse des Berliner Kleingartenwesens zum Umgang mit Bodenschadstoffen auch in anderen Landesverbänden verbreitet, um so einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Verantwortlichen über diese Problematik inhaltlich informiert sind und auch Hinweise zum Umgang mit möglicherweise erkannten Schadstoffbelastungen bekommen.

Ein dritter Schwerpunkt der Arbeitsgruppe konzentrierte sich auf die Dokumentation aktueller Fälle, so z.B. auf die erfolgreiche Sanierung von Kleingartenflächen in den Bezirken Spandau (Kolonie
Egelpfuhlwiesen), Zehlendorf (Kolonie Sachtleben) sowie Reinickendorf (Kolonie Neues Leben). Durch die Zusammenstellung von Bildmaterial sowie von wichtigen Unterlagen von der Bodenbeprobung bis zur Sanierung wurden Materialien geschaffen, die zukünftig zur Information für Schulungsmaßnahmen, aber auch als Beispiele für den erfolgreichen Erhalt von Kleingartenflächen mit Bodenbelastungen genutzt werden könnten.

Schwerpunkte für die weitere Arbeit der Arbeitsgruppe sind ein Workshop mit den Umwelt- und Gesundheitsämtern der Berliner Bezirke, um mit ihnen die Umsetzung des Bundesbodenschutzgesetzes bzw. der Bundes-Altlastenverordnung in den einzelnen Bezirken anhand konkreter Fälle zu diskutieren. Weiterhin steht die Erarbeitung der nächsten Dokumentationen im Bezirksverband Schöneberg (Bodenuntersuchungen im Südgelände), im Bezirksverband Steglitz (Errichtung einer neuen Kleingartenanlage auf ehemals kontaminiertem Boden) und im Bezirksverband Wedding (Festsetzung von Bebauungsplänen trotz festgestellter Bodenbelastungen) im Zentrum der Arbeit der Arbeitsgruppe.

Unabhängig von diesen Schwerpunktsetzungen werden die Mitglieder auch im kommenden Zeitraum die Beratung zu aktuellen Problemen im Zusammenhang mit Bodenbelastungen fortsetzen sowie Ansprechpartner der Ämter der Bezirke sein.



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Berlin ist die artenreichste europäische Hauptstadt und Kleingartenanlagen haben einen großen Anteil am Erhalt der biologischen Vielfalt. Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. unterstützt die Initiative der Stiftung Mensch und Umwelt „Berlin summt“.

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