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Das besondere Grün im Märkischen Viertel im Norden BerlinsAb 1964 bis weit in die siebziger Jahre wurde das Märkische Viertel errichtet. 13.000 Wohneinheiten wurden in dieser Zeit gebaut. Das Gelände, auf dem diese große Zahl an Wohnungen entstand, war bis dahin das größte Behelfsheimgebiet von Berlin. Im Dritten Reich war dieses Gebiet für einen großen Hafen in Planung. 1945 war die Wohnungsnot sehr groß. Die Bevölkerung suchte Quartiere in den Laubenkolonien und Behelfsheimsiedlungen. Nach der Gropiusstadt im Süden Berlins, dem Falkenhagener Feld in Spandau wurde das Märkische Viertel geplant und errichtet. Östlich der S-Bahn-Trasse im Zuge des Wilhelmsruher Dammes entstanden viele Hochhäuser. Die Infrastruktur wurde leider nicht parallel geschaffen. Schulen, Kindergärten und Geschäfte für den täglichen Bedarf wurden erst nach und nach gebaut. Weitsicht bewiesen die Erbauer, indem sie viele Bäume und Rahmengrün planten und umsetzten. Am Rande des MV vor der Mauer zwischen Wilhelmsruher Damm und Quickborner Straße befand sich ein Stück Brachland, das rund fünf ha maß. In zähen Verhandlungen mit dem Bezirksamt Reinickendorf und einigen Anliegern wurde dieses Grundstück für eine Kleingartenanlage vorgesehen. 1973 war es dann soweit. 15 Familien konnten die ersten Parzellenflächen bearbeiten. Nach damaligem Recht durften nur Lauben mit einer Größe von max. 18 qm Grundfläche gebaut werden. Die Dachform wurde für diese Kleingartenanlage vorgeschrieben (Pultdach mit Berliner Welle). In den darauffolgenden Jahren wuchs die Kleingartenanlage. Immer mehr Parzellen kamen hinzu. Die letzte Erweiterung erfolgte Mitte der achtziger Jahre. Heute hat der Dauerkleingarten-Verein Fechner 164 Parzellen. Ein Vereinshaus konnte aus den Mitteln des Vereins und vieler, vieler freiwilliger Hände der Vereinsmitglieder errichtet werden - Treffpunkt für die Kommunikation im Verein. Vorstandssitzungen und u.a. das traditionelle Sommerfest werden hier abgehalten. Zu dem Vereinshaus gehört auch eine entsprechende Freifläche. Nach der Öffnung der Mauer im Sommer 1990 fließt auch wieder der Verkehr zum Nachbarbezirk Pankow. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden zwei Kleingartengartenanlagen auf Pankower Gebiet. Kontakte wurden schon sehr frühzeitig geknüpft, sie halten heute noch zum Teil an. Das 25. Stiftungsfest wurde am 16. Mai 1998 mit einem vergnüglichen Tanzabend im Ballsaal des VFL Tegel in der Hatzfeldallee begangen. Veranstaltungen 03.09.2005 Kinder- und Sommerfest auf dem Gelände am Vereinshaus |
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