IGW2012EintrittskartenIGW 2011
IGW 2010IGW 2009IGW2008
IGW 2007Rückblick 2006Rückblick 2004, 2005
Nachlese der Kleingärtner und Gartenfreunde zur Internationalen Grünen Woche 2006 im Ausstellungsvorhaben unter dem Motto „Erlebnis Stadtgrün“

Das „Erlebnis Stadtgrün“ wurde um ein Vielfaches durch die Kleingärten bereichert und diente auch dazu, diesen Ausstellungsbeitrag in den Hallen 9 a und c bei der Internationalen Grünen Woche auf dem Berliner Messegelände Berlin in der Zeit vom 13. bis 22. Januar 2006 als Vielfalt des Kleingartenwesens darzustellen.

Die vielen Aktionen sind grundsätzlich unter dem Motto der Tradition und Moderne eingebunden und durch unsere Organisation mit den Fachberatungen, dem Vereinsleben und der Jugendarbeit untersetzt gewesen.

Diskussionsrunden zu:

  • Bebauungs- und Landschaftsschutzpläne, verbunden mit den Kleingärten;
  • Wohnen und Kleingärten – Stadtgrün und Gartenkulturpfade in Berlin
  • und der Frage, ob eine mögliche Flächennutzungsneuplanung unter Beteiligung der Bürger erforderlich wird
  • sowie die Foren der Landesgartenfachberatung zu „Kleingärten als Beitrag für eine ökologische Stadtentwicklung“
  • und der Landesfrauenfachberatungen zum Thema „Tiefkühlkost – ein aktueller Klassiker“
sowie inhaltlich ausgeprägte Grundsatzlinien, die in die Verbandsstrukturen einfließen sollten, waren nur einige herausragende Schwerpunkte innerhalb der Darstellung unserer Präsentationsschau.
Mit sehr viel Mühe und Arbeit wollen wir die Erfüllung der genannten Ziele in den kommenden Jahren weitest gehend in unsere Verbandsarbeit einfließen lassen.

Die vielen Gedankenanstöße aus den Diskussionsrunden um die Flächennutzungsplanung mit den dazu gehörigen Bebauungsplänen und die Gartenkulturpfade, die durch die Stadt sich mit unseren Kleingartenanlagen einbinden, haben den Erlebnisraum Kleingarten mit seinen über 600 Pflanzenarten den Berlinern und seinen Gästen deutlich vor Augen geführt.
Auch die Art des Gartenkulturpfades, der zunächst im Bezirk Mitte beginnt, wird sich einprägen und weiter bis in den Süden der Stadt hinein. Er hat viele Interessierte aus den verantwortlichen politischen Bereichen gefunden.

 
Die schulische Jugendarbeit unter dem Motto „Jugend forscht“ mit weiteren Berliner Gartenarbeitsschulen durch praktische Darstellungen und Erläuterungen rund um die Gartenkultur stieß auf große Resonanz.
Die vielfältige nichtschulische Jugendarbeit wurde durch aktives Basteln, Diskutieren und Handwerkeln sowie den künstlerischen Auftritt der Tanzgruppe aus Kleinmachnow demonstriert und hatte ebenfalls einen riesigen Zuspruch.
Auch 2006 würden sich die jungen Leute freuen, wenn ihrer Schreberjugend zusätzliches Interesse gerecht wird und sie Nachfragen aus der Bevölkerung zu den Jugendfreizeitinteressen auch außerhalb der Jugendorganisationen erreichen würden.

Dazu benötigt man keinen Kleingarten! Für gute Zwecke wurde auf Benefizveranstaltungen gewerkelt und gebastelt. Die Erlöse sind den vielfältigsten Organisationen zugute gekommen, die sich vorwiegend sozialschwachen und kranken Kindern widmen.

Die Gartenfachberatung hat mehrmals in der Zeit der Grünen Woche Baumschnittdemonstrationen durchgeführt, so dass – wer gut aufgepasst hat – dem Kleingärtner in seinem eigenen Garten dadurch seine Erträge verbessert und möglicherweise auch noch Krankheitsanfälligkeiten weitest gehend mit ausgeräumt werden können.

Viele Fragen der Besucher konnten fachlich gut beantwortet werden. Die Palette reichte vom Schädlings- bis Pilzbefall bis hin zum Einsatz von Nützlingen und weiteren Tipps zum integrierten Pflanzenschutz sowie dem Anlegen eines Gartens.

Der größte Gartenzwerg der Bundesrepublik mit einer Höhe von 6,30 m konnte gezeigt werden, der in seiner Hand einen Fußball zur Einstimmung auf die Fußballweltmeisterschaft 2006 hielt.

Eine neue Laubenart, die so genannte Dula-Laube, wurde präsentiert und stieß auf reges Interesse. Wir hoffen, dass diese Art und moderne Ausnutzung von 24 m² umbautem Raum sich zukünftig auch in der Praxis durchsetzen kann.
Zwei Laubenhersteller haben sich in noch konventioneller Art vorgestellt, wobei eine Laube eine besondere Dachkonstruktion aufwies und dabei enormen Stauraum präsentierte. Wir denken, dass die Kosten sich im moderaten Rahmen bewegen.

 
Alle Pflanzen, wie Blumen, Bäume und Sträucher wurden in ihrer Vielfalt und auch blühend präsentiert. Diese Art der Präsentation zur Grünen-Woche-Ausstellung bedeutete viel Vorarbeit bei der Vorziehung in Gewächshäusern und ähnlichem.

Eine Modelleisenbahn umfuhr den Gartenzwerg und hatte nicht nur junge Zuschauer, auf die wir im Freizeitbereich nicht verzichten wollen.
Das Freizeitangebot präsentierte Gartenmöbel und durch weitere Erholungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Sitzbänke, Rankgerüste, Buddelkasten, Schaukel und anderes wurde das ganze erlebnisreicher gemacht.

Beteiligte Fachfirmen haben die Innovation mit neuester Technik gezeigt und konnten, so haben wir erfahren, gute Geschäftsabschlüsse tätigen.

Die vertraglichen „Rahmenbedingungen“ unserer Versicherungen wurden nach dem neuesten Stand erläutert und so konnte vereinbart werden, dass diese eine gute Ausgangsbasis zur finanziellen Betreuung des Gartens darstellen.

Eine künstlerische Darbietung gelang dem Steinmetz aus Velten mit seinen Wasser- und Klangspielen. Auch eine Töpferin hatte selbst große Freude und viele Interessierte, da diese lebendige Demonstration ein Zuschauermagnet war.

Die „Gesundheitsapotheke“ wurde durch Kräuter aus dem Garten vielfältig erläutert und gezeigt. Das interessierte Publikum erhielt entsprechende Angebote, so dass, wenn man wollte, den vielen Besuchern und Gästen gewisse „Gesundheitsregeln“ mit sehr guten Orientierungshilfen vermittelt bekamen.

Das erstmalig mit wirkende Bundesland Sachsen-Anhalt hatte große Freude an der Präsentation und konnte seine schönen Gärten und auch so manche Problematik in einer eindrucksvollen Weise darstellen.

Die Kleintierschau durch den Verein D25 zeigte innerhalb des Ausstellungsvorhabens Kaninchen verschiedenster Arten und zwei Vogelvolieren des Landesverbandes Brandenburg der Gartenfreunde präsentierten sich gelungen in der Halle. Auch fühlten sich die Brandenburger Kleingärtner in der Fachberatung gut aufgehoben. Berliner und Brandenburger Gartenfreunde informierten sich vor Ort durch vielfältige Informationsblätter über das Kleingartenwesens im neuen Bundesland.

Bunte Blumenkandelaber waren nicht nur in unserer Halle 9a eine Augenweide, sondern sie schmückten den Übergang zur Halle 9b und waren bis zur Halle 9c wahre Hingucker und gestalteten sich prächtig für Fotoshootings.
Auch das wurde ist als ein hervorragender Teil unserer Öffentlichkeitsarbeit empfunden..

Schon jetzt, einen Monat nach der Grünen Woche 2006, zeigt eine große Resonanz, die uns von außen zugetragen wurde, dass wir in diesem Sinne weiter machen sollten. Zum jetzigen Zeitpunkt kann gesagt werden, dass viele Vorarbeiten in der Hoffnung geleistet werden, wiederum viele Gartenfreunde, Besucher und Gäste bei der nächsten IGW in der Zeit vom 19. bis 28. Januar 2007 begrüßen zu können.


Peter Ehrenberg
Vizepräsident

Suche:
 

News



Berlin summt

Berlin ist die artenreichste europäische Hauptstadt und Kleingartenanlagen haben einen großen Anteil am Erhalt der biologischen Vielfalt. Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V. unterstützt die Initiative der Stiftung Mensch und Umwelt „Berlin summt“.

www.berlin-summt.de




anbeeten.de - Der Gemüseplaner:
Testen Sie gratis die beta-Version des neuen online-Planers und helfen Sie mit, ein gutes Werkzeug daraus zu machen!

www.anbeeten.de



 
 


 

 

 


Netzeitung