Tipps für den Garten
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Verfasst am 01.03.2016 um 17:00 Uhr

Ab in die Erde

Tipps zu Aussaat und Anzucht von Gemüse     

Foto: Sven Wachtmann

Im neuen Gartenjahr steht die Gemüsekultur wieder an erster Stelle. Hierzu benötigen wir Kleingrätner Saatgut oder Jungpflanzen. Die zur Verwendung kommenden Gemüsesorten   sollten gute Ertrags- und Qualitätseigenschaften sowie eine gewisse Resistenz gegenüber Krankheiten besitzen. 


Saatgut

Wenn Sie sich auf die Suche nach geeignetem Saatgut machen, sollten Sie ein paar Dinge beachten. Da wäre einmal die Haltbarkeit bzw. die damit verbundene Frage nach der Keimfähigkeit des Saatgutes. Die Samentüten haben dafür einen entsprechenden Aufdruck, z.B. MHD 03/2017. In diesem Fall bedeutet es, dass das Saat gut bis zum März 2017 haltbar, also keimfähig ist. Die Keimfähigkeit des Saatgutes hängt aber auch von der Art der Lagerung ab. Saatgut sollte immer an einem trockenen und frostfreien Ort aufbewahrt werden. 


Sollte auf einer Saatguttüte F1oder F1-Hybride gedruckt sein, handelt es sich dabei um eine Kreuzung zweier unterschiedlicher Pflanzen. Dabei entsteht eine neue Generation (Filialgeneration), F1 genannt. Bei sortenreinen Eltern erhält man in dieser ersten Generation einheitliche Nachkommen. Bei dieser Form der Züchtung werden positive Eigenschaften der Eltern vereint. Es kommt dabei auch zu besonderen Eigenschaften wie: Wuchsform, Farbe, Geschmack und höherer Ertrag, aber auch Resistenzen gegenüber Krankheiten. Die F1-Hybride sind allerdings nicht mehr sortenecht. Das bedeutet konkret, sie können nicht mehr mit den Eigenschaften der F1-Hybride durch Samengewinnung vermehrt werden. ...


Sven Wachtmann

Landesgartenfachberater, Berliner Gartenfreund 3-2016


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