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Verfasst am 12.09.2016 um 14:00 Uhr

Wilhem-Naulin-Stiftung


Die Stiftung führt den Namen "Wilhelm-Naulin-Stiftung" und ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Berlin. Sie wird je zur Hälfte von den Landesverbänden Berlin und Brandenburg der Gartenfreunde getragen. Sie konstituierte sich im Sommer 1975 im Westteil Berlins und trägt den Namen von Wilhelm Naulin, der am 17. September 1890 geboren wurde und am 7. Juli 1975 verstarb.


die Wilhelm-Naulin-Stiftung verleiht jährlich den Wilhelm-Naulin-Preis an Institutionen oder Personen des öffentlichen Lebens, die sich in besonderer Weise für die Erhaltung des Kleingartenwesens einsetzen.






Kontakt:

Wilhelm-Naulin-Stiftung

c/o Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V.

Spandauer Damm 274

14052 Berlin

Telefon: 030 / 300932-0

Mail: info@gartenfreunde-berlin.de


Kuratorium:

Vorsitzender:   vakant

Stellverteter:    Bernd Engelhardt - Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburg der Gartenfreunde e.V. und 

                              Jürgen Naulin - Diplomingenieur

Schatzmeister: Günter Landgraf - Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde e.V.

Mitglieder:         Fred Schenk - Geschäftsführer des Landesverbandes Brandenburg der Gartenfreunde e.V.

                               Frank Behrend - Vizepräsident des Eigenheimerverbandes Deutschland e.V.
                               Martina Otto  - Mitarbeiterin des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft, Brandenburg

                               Beate Wimmer - Mitarbeiterin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin


Stiftungsaufgaben: Die Stiftung hat als Zielorientierung und Zweckbestimmung die Förderung und Erhaltung des Kleingarten- und Siedlungsgedankens sowie die Erweiterung von städtischen Grünflächen in Berlin und im Land Brandenburg einzusetzen.


Zur Person des Namensgebers:

Wilhelm Naulin war Kleingärtner aus Passion. Er kannte das typische Leben in Berliner Kleingartenkolonien und wußte aus eigenem Erleben, was es heißt, seine Laube verlassen zu müssen, weil die wachsende Metropole ständig Bauland benötigt.
 
 Seine Liebe zum Garten wurde ergänzt durch die Bereitschaft, Verantwortung zu tragen. In den zwanziger Jahren war Wilhelm Naulin 

1. Vorsitzender zweier Kleingartenvereine und übernahm eine Funktion im Dachverband der Arbeitergärten des Roten Kreuzes. Nach der Machtübernahme durch die NSDAP wurde er gezwungen, seine Ämter niederzulegen und sich jeder politischen Tätigkeit zu enthalten.
 
Nach Kriegsende nahm Wilhelm Naulin Kontakt zu Gleichgesinnten auf mit dem Ziel, die Organisation auf der Grundlage der vor 1933 gültigen Statuten wieder ins Leben zu rufen. Er beteiligte sich maßgeblich am Aufbau des Zentralverbandes der Kleingärtner, Siedler und bodennutzenden Grundbesitzer in Berlin.


Dieser Verband hatte seinen Sitz im Bezirk Mitte und wurde sehr bald zu einer gesellschaftspolitisch einflussreichen Organisation. Die Teilung Deutschlands und der Stadt spaltete auch den Verband. Im Westteil wurde unter der Leitung Wilhelm Naulins ein neues Büro eingerichtet.

Wilhelm Naulin wurde Mitbegründer des Verbandes Deutscher Kleingärtner e.V., des Bundesverbandes Deutscher Siedler und Eigentümer e.V. und war maßgeblich an der Wiedergründung der "Grüne Internationale" beteiligt.
 
Bis zu seinem Tode war er 1. Vorsitzender des Landesverbandes Berlin der Kleingärtner und Siedler e.V.   

Dokumente: