Wilhelm-Naulin-Stiftung


Stiftungsname und -sitz:

Die Stiftung führt den Namen "Wilhelm-Naulin-Stiftung" und ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts und hat ihren Sitz in Berlin:

c/o Landesverband Berlin der Gartenfreunde e. V.
Spandauer Damm 274
14052 Berlin.

Gründungsjahr:

Im Sommer 1975 konstituierte sich die Wilhelm-Naulin-Stiftung im Westteil und trägt den Namen Wilhelm Naulin, der am 17. September 1890 geboren wurde und am 07. Juli 1975 verstarb.

Kuratorium:

Vorsitzender: Edgar Thomas 1. Vorsitzender des Bezirksverbandes
Charlottenburg der Kleingärtner e. V.
Stellvertreter: Bernd Engelhardt

Vorsitzender und Geschäftsführer des Landesverbandes
Brandenburg der Gartenfreunde e. V.


 
Gerhard Naulin Staatssekretär a. D.
Schatz-
meister
Peter Ehrenberg  Präsident des Landesverbandes Berlin
der Gartenfreunde e. V.
weitere Mitglieder: Fred Schenk  stellv. Vorsitzender des Landesverbandes
Brandenburg der Gartenfreunde e. V.

 
Bernd Gellert Vizepräsident des Landesverbandes Berlin
der Gartenfreunde e. V.

 
Dr. Erich Hetz Mitarbeiter im Ministerium für Landwirtschaft,
Umwelt- und Verbraucherschutz des Landes
Brandenburg
Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und
Flurneuordnung
Abteilung Landwirtschaft und Gartenbau

 
Beate Wimmer Mitarbeiterin der Senatsverwaltung
für Stadtentwicklung

    

Stiftungsaufgaben:


Die Stiftung hat als Zielorientierung und Zweckbestimmung die Förderung und Erhaltung des Kleingarten- und Siedlungsgedankens sowie die Erweiterung von städtischen Grünflächen in Berlin und im Land Brandenburg einzusetzen.

Zur Person des Namensgebers:

Wilhelm Naulin war Kleingärtner aus Passion. Er kannte das typische Leben in Berliner Kleingartenkolonien und wußte aus eigenem Erleben, was es heißt, seine "Laube" verlassen zu müssen, weil die wachsende Metropole ständig Bauland benötigt.

Seine Liebe zum Garten wurde ergänzt durch die Bereitschaft, Verantwortung zu tragen.
In den zwanziger Jahren war Wilhelm Naulin 1.Vorsitzender zweier Kleingartenvereine und übernahm eine Funktion im Dachverband der Arbeitergärten des Roten Kreuzes.
Nach der Machtübernahme durch die NSDAP wurde er gezwungen, seine Ämter niederzulegen und sich jeder politischen Tätigkeit zu enthalten.

Nach Kriegsende nahm Wilhelm Naulin Kontakt zu Gleichgesinnten auf mit dem Ziel, die Organisation auf der Grundlage der vor 1933 gültigen Statuten wieder ins Leben zu rufen. Er beteiligte sich maßgeblich am Aufbau des Zentralverbandes der Kleingärtner, Siedler und bodennutzenden Grundbesitzer in Berlin.
Dieser Verband hatte seinen Sitz im Bezirk Mitte und wurde sehr bald zu einer gesellschaftspolitisch einflussreichen Organisation. Die Teilung Deutschlands und der Stadt spaltete auch den Verband. Im Westteil wurde unter der Leitung Wilhelm Naulins ein neues Büro eingerichtet.

Wilhelm Naulin wurde Mitbegründer des Verbandes Deutscher Kleingärtner e. V., des Bundesverbandes Deutscher Siedler und Eigentümer e. V. und war maßgeblich an der Wiedergründung der "Grüne Internationale" beteiligt.

Bis zu seinem Tode war er Erster Vorsitzender des Landesverbandes Berlin der Kleingärtner und Siedler e. V.     

 


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